Rückblick auf 2016, Ausblick auf 2017


Liebe ÖDaF-Mitglieder, liebe Freunde und Freundinnen des ÖDaF,

 

2016 war (nicht nur) für den ÖDaF ein ausgesprochen ereignisreiches Jahr. Wir möchten in diesem Newsletter über die Vereinstätigkeiten des ÖDaF im vergangenen Jahr und über unsere weiteren Vorhaben für 2017 informieren.

 

Auch in diesem Jahr war sicher die ÖDaF Jahrestagung - diesmal zum Thema Lesen(d) lernen - einer der Höhepunkte des Vereinsjahres. Mehr als 260 Teilnehmer_innen nahmen am 8. und 9. April 2016 in der VHS Donaustadt an  Workshops und Vorträgen teil. Schon am Abend vor der Tagungseröffnung lud der ÖDaF ins Bezirksmuseum Neubau zur Eröffnung der vom ÖDaF kuratierten Ausstellung „Kommen und Gehen - Sprachen in Neubau: gestern – heute - morgen“. Sie wurde in Kooperation mit der Bezirksvorstehung Neubau am Bezirksmuseum gezeigt.

 

Am 25.November 2016 lud der ÖDaF zu einer gut besuchten Kurztagung zum Thema „Deutsch als Zweitsprache in Schule und Kindergarten“ an die Universität Salzburg. Herzlichen Dank an das Salzburger Team, das trotz kurzfristiger Absagen von Vortragenden eine rundum gelungene Tagung ermöglichte!

Sowohl in Salzburg als auch in Wien wurde die kostenlose Workshopreihe „Einblicke in die Spracharbeit für Ehrenamtliche“ abermals angeboten. Wir danken allen Vortragenden sehr herzlich dafür, dass sie ihre Zeit und ihr Wissen unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben!

 

Auch 2016 erschienen 2 Ausgaben der ÖDaF Mitteilungen. Wir freuen und sehr, dass unsere Fachzeitschrift von nun an zu jenen wissenschatlichen Zeitschriften gehört, deren Beiträge im Rahmen eines double-blind Peer-Review-Verfahrens von jeweils zwei Expert_innen begutachtet werden.

 

Erfolgreich fortgesetzt wurden auch die Fortbildungsworkshops, die 2016 in Wien und Innsbruck stattfanden.

 

Ebenso fortgesetzt wurden die monatlichen Treffen der ÖDaF-Stammtische in Linz und Salzburg. Wir gratulieren in diesem Zusammenhang dem Salzburger Stammtisch zu seinem 10-jährigen Bestehen!

 

Neu und erfreulich ist, dass der ÖDaF seit diesem Jahr Mitglied des Österreichischen Sprachenkomitees (ÖSKO) ist. Es handelt sich dabei um eine Plattform zur Förderung von Mehrsprachigkeit und Sprachenvielfalt und ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung in Kooperation mit dem Österreichischen Sprachenkompetenzzentrum.

 

Neu gestaltet und erfreulich (so hoffen wir zumindest) ist auch die ÖDaF-Homepage. Werfen Sie ab und zu einen Blick darauf – es lohnt sich!

 

Ein besonderes Anliegen war uns dieses Jahr das Engagement für bessere Arbeitsbedingungen im DaF/DaZ Bereich. So veröffentlichten wir im April 2016 eine Stellungnahme zu den Lehr- und Lernbedingungen in AMS Kursen, nahmen auch in Zeitungs- und Fernsehinterviews zum Thema Stellung (z.B. in einem Interview für einen Beitrag in der ZiB2, in Interviews für ‚Die Presse’ und die ‚Wiener Zeitung’, sowie in einem Leserbrief, der in der Zeitschrift ‚Falter’ veröffentlich wurde). Wir suchten darüberhinaus das Gespräch mit Verantwortlichen (z.B. mit der AMS-Geschäftsführerin für Wien und Vertreter_innen des BMEIA) und arbeiteten kontinuierlich an der Vernetzung mit anderen Vereinen und Institutionen (z.B. gpa).

 

Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Personen, die im vergangenen Jahr (ehrenamtlich!) für den ÖDaF gearbeitet haben!

 

Auch das Jahr2017 verspricht ein spannendes Vereinsjahr zu werden:

 

Am 17. und 18. 3. 2017 findet die Jahrestagung des ÖDaF zum Thema „Man lernt nicht mit dem Kopf allein – zur Rolle von Emotionen im DaF/DaZ Unterricht" an der PH Wien statt. Wir wollen dieses Thema von diversen Seiten beleuchten und uns in verschiedenen Formaten (Plenarvorträge, Workshops, Kurzvorträge) damit auseinandersetzen. Das genaue Programm ist demnächst auf www.oedaf.at abrufbar.

 

Von 31.7. bis 4.8.2017 wird die Internationale DeutschlehrerInnentagung (IDT) in Fribourg/Freiburg, zum Thema "Brücken gestalten – mit Deutsch verbinden", stattfinden. Dank der Unterstützung durch BMWF, BMEIA und BMB ist es dem ÖDaF auch diesmal möglich, für eine große Präsenz bei der IDT zu sorgen: mit Infotischen im Schaufenster, durch Beiträge zum Kulturprogramm durch die vom ÖDaF nominierten Sektionsleiter_innen, durch Stipendienprogramme und nicht zuletzt durch das schon traditionelle ÖDaF-IDT Geschenk an alle Teilnehmer_innen.

 

Wir werden auch dieses Jahr wieder zwei Ausgaben der ÖDaF-Mitteilungen herausbringen, eine davon wird als Sonderausgabe zur IDT 2017, wie schon bei den letzten IDTs, einen Überblick über das vielfältige Geschehen im Bereich DaF/DaZ in Österreich bieten.

 

Unsere ÖDaF-Stammtische in Linz und Salzburg sowie ab 2017 auch wieder in Graz bieten weiterhin monatlich Gelegenheit zum Austausch, zur Diskussion und zum gegenseitigen Kennenlernen. Genauere Hinweise dazu finden Sie auf der Hompage bzw. in Aussendungen über die Mailingliste.

 

Selbstverständlich werden wir uns weiterhin durch Wortmeldungen, Stellungnahmen, Gespräche und Podiumsdiskussionen für eine Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen im DaF/DaZ Bereich einsetzten.

 

Falls Sie noch nicht ÖDaF-Mitglied sind, würden wir uns sehr freuen, Sie bald als solches begrüßen zu dürfen. Kommen Sie auf unsere neu gestaltete Website http://www.oedaf.at/, informieren Sie sich über unsere Aktivitäten und Angebote und werden Sie Mitglied!

 

Allen Mitgliedern (es sind schon über 500!) danken wir an dieser Stelle ganz herzlich für Ihre Verbundenheit mit dem ÖDaF!

 

Wer Lust bekommen hat, beim ÖDaF mitzuwirken, ist herzlich dazu eingeladen. Schreiben Sie einfach an vorstand@oedaf.at oder melden Sie sich auf unserer Facebookseite https://www.facebook.com/oedaf/ zu Wort. Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten und auf weiteren Austausch im Rahmen unserer Veranstaltungen.

 

In diesem Sinne bis bald und herzliche Grüße,

 

der ÖDaF-Vorstand:

Sabine Dengscherz, Doris Reininger, Denis Weger, Lydia Moschinger, Anne Pritchard-Smith, Sandra Reitbrecht 

 

Newsletter vom 1.2.2017

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"Ziel jedes sprachenpolitischen Engagements ist die Förderung der Mehrsprachigkeit. Dies schließt die Durchsetzung einer Sprache auf Kosten anderer Sprachen aus."

- Strobler Thesen 

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