Thesen von Dénesfa

Positionierung des ÖDaF zu Deutsch als Zweitsprache

 


 

Präambel

 

Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen und Debatten werden in diesem Text Positionen des ÖDaF zu sprachen- und migrationspolitischen Fragestellungen im Kontext Deutsch als Zweitsprache (DaZ) formuliert. Wir stützen uns dabei auf die Strobler Thesen zur Sprachenpolitik, die 1994 von Mitgliedern und Freund*innen des ÖDaF als Grundsatzpapier ausgearbeitet wurden; sie bilden auch weiterhin eine zentrale Grundlage der Arbeit des ÖDaF.

 

Die Rahmenbedingungen für DaZ haben sich in den über zwanzig Jahren seit der Veröffentlichung der Strobler Thesen stark verändert. Darauf möchten wir reagieren: Die Thesen von Dénesfa greifen diese neueren Entwicklungen auf und reflektieren sie.

 


 

Zur Definition Deutsch als Zweitsprache

Der Begriff Deutsch als Zweitsprache (DaZ) umfasst nach Verständnis des ÖDaF Folgendes:

These 1

Für faire Partizipationsmöglichkeiten

These 2

Gegen Homogenisierung, Essentialisierung und Hierarchisierung

These 3

Für sprachliche Selbstbestimmung im Alltag

These 4

Für einen reflexiven Umgang mit ,Kultur‘

These 5

Gegen die Instrumentalisierung von Sprachprüfungen

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"Ziel jedes sprachenpolitischen Engagements ist die Förderung der Mehrsprachigkeit. Dies schließt die Durchsetzung einer Sprache auf Kosten anderer Sprachen aus."

- Strobler Thesen 

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